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Schutz vor Demenz

Als Bildungsanbieter*innen und Bildungsliebhaber*innen ist das Gehirn eines - wenn nicht DAS - wichtigste Werkzeug.


Demenz ist eine Erkrankung des Gehirns, die zu fortschreitendem Verlust von kognitiven Fähigkeiten führt. Hierbei können Erinnerungen, Sprache, Urteilsvermögen, Orientierung und Planung beeinträchtigt werden. Die häufigste Form von Demenz ist die Alzheimer-Krankheit, aber es gibt auch andere Formen von Demenz, wie die vaskuläre Demenz oder die Lewy-Körper-Demenz.


Für uns eine Bedrohung?



Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) leben weltweit etwa 50 Millionen Menschen mit Demenz. Jedes Jahr kommen etwa 10 Millionen neue Fälle hinzu. In Deutschland leben derzeit etwa 1,7 Millionen Menschen mit Demenz.


Die Zahlen der Demenzerkrankungen sind in den letzten Jahren gestiegen und werden voraussichtlich weiter ansteigen, da die Bevölkerung weltweit immer älter wird. Laut der WHO wird die Zahl der Menschen mit Demenz bis zum Jahr 2050 auf 152 Millionen steigen. In Deutschland wird damit gerechnet, dass die Zahl der Demenzerkrankungen bis 2050 auf etwa 3 Millionen ansteigen wird.


Es ist wichtig zu beachten, dass die höhere Zahl von Demenzfällen nicht unbedingt bedeutet, dass die Krankheit häufiger auftritt, sondern dass immer mehr Menschen ein höheres Alter erreichen, was das Risiko für Demenz erhöht. Es ist auch zu beachten, dass es Fortschritte bei der Diagnose und Erkennung von Demenz gibt, was dazu führen kann, dass mehr Fälle erkannt werden.


Es gibt keine bekannte Heilung für Demenz, aber es gibt Maßnahmen, die dazu beitragen können, das Risiko der Entwicklung dieser Krankheit zu verringern oder den Verlauf zu verlangsamen.


Hier sind einige Möglichkeiten, wie wir uns vor Demenz schützen können:

  1. Gesunde Ernährung: Eine ausgewogene und gesunde Ernährung kann dazu beitragen, das Risiko von Demenz zu verringern. Eine solche Ernährung beinhaltet eine Vielzahl von Obst und Gemüse, Vollkornprodukten, fettarmen Milchprodukten und gesunden Fetten, wie z.B. Fisch.

  2. Körperliche Aktivität: Regelmäßige körperliche Aktivität kann das Risiko von Demenz reduzieren. Dies kann zum Beispiel Spazierengehen, Joggen, Schwimmen oder Krafttraining beinhalten.

  3. Soziale Aktivität: Soziale Aktivität, wie zum Beispiel regelmäßige Treffen mit Freunden oder die Teilnahme an sozialen Veranstaltungen, kann das Gehirn stimulieren und das Risiko von Demenz verringern.

  4. Geistige Stimulation: Geistige Aktivitäten, wie z.B. Lesen, Schreiben, Lernen oder das Spielen von Denkspielen, können dazu beitragen, das Gehirn zu stimulieren und das Risiko von Demenz zu verringern.

  5. Kontrolle von Risikofaktoren: Risikofaktoren für Demenz, wie z.B. Bluthochdruck, Diabetes oder Fettleibigkeit, können kontrolliert und behandelt werden, um das Risiko von Demenz zu reduzieren.

Zusammenfassend können gesunde Ernährung, körperliche Aktivität, soziale Aktivität, geistige Stimulation und die Kontrolle von Risikofaktoren dazu beitragen, das Risiko von Demenz zu reduzieren oder den Verlauf der Krankheit zu verlangsamen.


Es ist nie zu spät, um mit diesen Maßnahmen zu beginnen und so das eigene Gehirn und die geistige Gesundheit zu schützen!

 

Weiterführend empfehlen wir den Podcast "Ebbe im Kopf", der spannende Inhalte zur Demenz bespricht:




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