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Future of Work. Drei Tage, die etwas verschieben.

Ein Bericht aus dem Strategie-Workshop „Future of Work & Sozialwirtschaft 2035."


Erinnere dich, oder stell es dir vor, wenn du Ähnliches kennst:

Wir sitzen in einem Workshop. Kaum zwanzig Minuten vergangen, sagt jemand aus der Leitungsrunde: „Wir reden seit Jahren über dieselben Themen. Aber wir entscheiden nichts."


Kein Vorwurf. Eine Diagnose. Und vielleicht der ehrlichste Satz, der in einem Strategieprozess fallen kann.


Warum wir diesen Workshop anders aufgebaut haben

Wir, das ist neben der Organisation, die hier beteiligt war -

Alicia Sailer von eEmpower, an der Schnittstelle von Bildung, Strategie und digitaler Transformation: begleitet Organisationen der Sozialwirtschaft dabei, Zukunft nicht nur zu diskutieren, sondern zu gestalten. Akademien; Träger; Bildungseinrichtungen; Führungsteams, die merken, dass die alten Antworten auf neue Fragen nicht mehr reichen.


Dieser Workshop war für genau solche Organisationen konzipiert: kompakt auf drei Tage, methodisch dicht, aber nicht überladen. Der Aufbau folgte einer einfachen Logik: Verstehen, Entscheiden, Handeln.

Nicht als Stufenmodell, das sich schön in Präsentationen macht. Sondern weil Organisationen, die direkt ins Handeln springen, selten dasselbe meinen, wenn sie „Zukunft" sagen.

Tag 1: Was aufbricht, bevor es klar wird

Wir haben provoziert, bevor wir analysiert haben. Ein Zukunftsimpuls zu KI, Fachkräftemangel und gesellschaftlichem Wandel, nicht beruhigend, sondern aufwühlend. Bewusst. Denn ohne Dringlichkeit bleibt Strategie Dekoration.


Dann ein Trendradar in Gruppenarbeit: KI und Automatisierung; Future Skills; neue Führungsmodelle; Resilienz und Mental Health; Digitalisierung und Daten; Arbeitgeberattraktivität; lernende Organisation - als Spiegel.


Welche Entwicklungen betreffen uns schon jetzt?

Welche ignorieren wir, weil sie unbequem sind?


Eine SWOT-Analyse und ein World Café haben dann das getan, was selten gelingt:

eine ehrliche Standortbestimmung. Hier war es das erste Mal wirklich anstrengend (wegen der Fragen).


Wo verlieren wir Zukunftsfähigkeit?

Welche Risiken benennen wir intern nie laut?


Das Tagesergebnis war kein fertiges Konzept. Es war ein gemeinsames Problembewusstsein und das ist mehr wert, als es klingt.

Tag 2: Wo Entscheidungen entstehen (und wie schwer das wirklich ist)


Der zweite Tag hat gefragt: Wie wollen wir 2035 arbeiten und wirken?


Wir haben Zukunftsszenarien entwickelt; keine Hochglanzvisionen, sondern konkrete, manchmal unbequeme Bilder. Was bedeutet es, wenn KI in drei Jahren einen Großteil der Dokumentationsarbeit übernimmt? Wer sind die Mitarbeitenden der Zukunft und was brauchen sie von einer Organisation, die heute noch nach denselben Strukturen funktioniert wie vor zehn Jahren?


Aus den Szenarien haben wir strategische Handlungsfelder destilliert.

Und dann kam der Moment, der in fast jedem Strategieprozess schwierig wird: Priorisierung. Nicht alles kann wichtig sein. Diese Entscheidung, was wirklich zählt und was wir loslassen, hat Zeit gebraucht. Mehr, als wir geplant hatten.


Wer Prioritäten setzt, verliert etwas. Das muss im Raum bleiben dürfen.


Am Ende: ein Zielbild 2035 und vier bis sechs Felder, die die Organisation wirklich bewegen will. Nicht beschlossen wie ein Votum. Gemeinsam erarbeitet.


KI generiert zur Veranschaulichung

Tag 3: Konkreter als erwartet. Und offener als gedacht.


Tag 3 hat überrascht, durch Klarheit, aber auch durch das, was offen blieb.

Wir haben Strategie in Roadmaps übersetzt; eine erste Pilotprojekte skizziert; und Quick Wins identifiziert. Ein KI-Kompetenzprogramm; eine interne Future Skills Academy; ein Pilotprojekt zu neuen Führungsmodellen.


Nichts davon war fertig. Aber es war benannt; mit Verantwortung, Zeitrahmen, ersten Schritten.


Dann: Commitment-Runde:

Was verändern wir konkret?

Was stoppen wir?

Was beginnen wir morgen?


Eine Commitment-Runde klingt nach Ritual. Sie ist es auch. Aber manche Rituale erzeugen genau das, was Strategiepapiere nie können: den Moment, in dem jemand sagt „Das übernehme ich" und es meint.


Was am Ende des dritten Tages stand, war kein abgeschlossenes Strategieprojekt. Es war ein Anfang mit Richtung: strategisch, organisatorisch und kulturell. Die veränderte Sprache im Raum war spürbar; ob sie trägt, zeigt sich in den nächsten Monaten. Das ist die ehrliche Antwort.

Was nach dem Workshop zählt

Drei Tage verändern keine Organisation. Du kannst einen Prozess starten, der das macht, wenn das, was im Raum entstanden ist, in den Alltag übersetzt wird. Deshalb endet unsere Begleitung nicht mit dem letzten Workshoptag.


Möglich ist auch ein digitales Format:

  • drei halbe Online-Workshoptage mit interaktiven Arbeitsphasen

  • Transferaufgaben zwischen den Terminen

  • Reflexionsimpulsen

  • und konkreter Strategieentwicklung.


So entsteht ein Veränderungsprozess, der in der eigenen Organisation verwurzelt ist.


Was wir wirklich glauben


Die Zukunft der Sozialwirtschaft entscheidet sich daran, wie mutig Organisationen Lernen, Menschlichkeit und Veränderung gemeinsam denken. 💛


Wenn du in deiner Akademie, deinem Träger oder deiner Bildungseinrichtung gerade das Gefühl hast: Wir reden, aber wir entscheiden weniger; wir spüren den Druck, aber der Denkraum fehlt; die Themen KI, Fachkräftemangel und Kulturwandel können nicht länger warten...

Dann bin ich, Alicia, gerne für euch da.




Lade dir hier die gesamte Checkliste zur Vorbereitung eines 3 Tages-Workshops herunter:



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